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Zisterzienser II. zurück    
Bei der Wahl des Ansiedlungsplatzes für eine neue Abtei wurde in aller Regel auf wasserreiche und abgeschiedene Täler zurückgegriffen.
Dies hatte seinen Grund zum einen im eremtischen Ideal des Reformordens , zum anderen aber auch in dem praktischen Grund der Verfügbarkeit von ständigem Frischwasser für den Betrieb von Wasserversorgungsleitungen, Mühlen oder Fischteichen.
Auch fand sich in der Nähe der so gewählten Plätze in der Regel ein ergiebiger Steinbruch, der das Baumaterial für die nahezu ausschließlich als Massivbauten zu errichtenden großen Baukörper liefern sollte.

Nach einer bedeutenden Ausdehnungsphase des Ordens im 12. Jahrhundert, sollte die Expansion schon im 13. Jahrhundert im Zuge der Ausbreitung der neu aufkommenden Bettelorden an ihre Grenzen stoßen.

Auch kam es in späterer Zeit immer mehr zu einer Abweichung des monastischen Lebens von der anfänglichen rigiden Auffassung der Benediktsregel. So machte auch in Eberbach im 17. Jahrhundert von der zeittypischen Barockisierung des Klosterlebens keine Ausnahme, was noch heute an einigen neuen Bauwerken und Umbauten abzulesen ist.

Das Denken der Aufklärung bereitete den Boden für die Säkularisation vieler Zisterzienserklöster, die man als überlebt ansah.
Dies führte zur Aufhebung und nachfolgend häufig zu Abriss und Verfall vieler Abteien, zunächst im Gefolge der französischen Revolution in deren Mutterland, sodann auch, unter dem Einfluss Napoleons in Deutschland.
Seither sind in Deutschland nur noch Himmerod und Mariawald (Trappisten) in der Eifel sowie Marienstatt im Westerwald von Mönchen neu besiedelt worden, während die Zahl der Zisterzienserinnenklöster heute deutlich größer ist.


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