Im frühen 18. Jahrhundert wurde das
größte Gebäude Eberbachs, der Konversenbau,
um
eine Etage aufgestockt. Die Mönche konnten hier
seitdem über private Zimmer verfügen und
auch die inzwischen über ein bedeutendes Handelsimperium
gebietende Klosterverwaltung bezog hier Quartier. Darüber hinaus erhielt auch der
Abt einen eigenen Repräsentationsbereich oberhalb
seiner Wohnung im Südteil des Gebäudes. Der in seiner
Bausubstanz wiederherzustellende "Fürstensaal" gilt als Herzstück dieses Bereichs, für dessen Dimensionierung
sogar der darüber liegende Dachboden höhergelegt werden
musste.
Insgesamt entstanden auf mehr als 1000 Quadratmeter
Geschossfläche Räumlichkeiten, die seit ihrer
Sanierung in den Jahren 2003-2005 wieder Zeugnis jenes barocken Lebensgefühls vermitteln, dem sich
auch die Eberbacher Mönche nicht zu entziehen vermochten.
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