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QuickTime VR 360°-Panorama Mönchsdormitorium (775 KB)

Erbaut um 1250 - 1270, vollendet in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Raum diente als Schlafsaal der Mönche.
Um 1500 wurden Rechteckfenster in die frühgotischen Spitzbogenöffnungen eingebaut und Zellen errichtet. Ursprünglich standen die Pritschen der Mönche frei im Raum.
Der einheitliche frühgotische Raumeindruck wurde 1930 - 1931 wieder hergestellt. Der zweischiffige kreuzrippengewölbte Saal gehört mit seinen Abmessungen zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Raumschöpfungen in Europa.


Kloster Eberbach war die wichtigste Spielstätte für die Innenaufnahmen zum Film "Der Name der Rose". Fast alle entsprechenden Szenen wurden hier ins filmische Bild gesetzt. Besonders bekannt sind die Szenen im Skriptorium der Abtei, in der Umberto Eco seinen Roman spielen lässt.
Dieser Raum, in dem Bücher in mühsamer und langwieriger Handarbeit kopiert wurden, wurde durch eine geringfügige Umgestaltung des Eberbacher Mönchsdormitoriums inszeniert.
Die schmale Tür in der Südwand des Saales führte im Film zum labyrinthischen Bücherturm, dessen Innenansicht allerdings im Studio produziert wurde. Tatsächlich führt die Tür in den für Besucher nicht zugänglichen Dachstuhl des Ostflügels der Mönchsklausur und zum Speicher der Abteikirche.
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