Das Laienrefektorium ist gewissermaßen
das Pendant zum Refektorium der Mönche. Wie dieses
wurde es als Speisesaal der Laienbrüder ('Konversen')
genutzt.
Vom Wirkungsbereich der Mönche, der Klausur, ist es
durch die sogenannte Klostergasse, welche zwischen
dem westlichen Ausgang der Kirche und dem Klosterhof
verläuft, getrennt. Das Laienrefektorium ist Teil
des sogenannten Konversenbaus, welcher nach
Fertigstellung der Klausur um 1200 entstanden ist.
Es handelt sich hierbei um das größte Eberbacher Gebäude.
Nach Aufstockung des Gebäudes im 18. Jahrhundert
wurde im 19. Jahrhundert aus statischen Gründen
eine Ummantelung der Säulen und der Einzug zusätzlicher
Gurtbögen in den Gewölben erforderlich.
Die zweischiffige, kreuzgratgewölbte Halle wirkt
seither düsterer und schwerer als zuvor. |